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Immer wieder ist davon zu hören, dass die Gasanbieter ihre Preise erhöhen müssen. Wenn man sich nach der letzten Heizperiode wieder einmal darüber geärgert hat, dass die monatlich gezahlten Abschläge schon wieder nicht für den Verbrauch ausreichten und eine deftige Nachzahlung fällig wurde, dann wird einem bei diesen Nachrichten auch wieder klar, dass auch im nächsten Jahr wieder keine Rückerstattung fällig sein wird.

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In einem solchen Fall stehen dem Verbraucher gleich zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Die erste Möglichkeit besteht darin, den Verbrauch weiter einzuschränken. Hierbei kann man sich verschiedener Methoden und Möglichkeiten bedienen. Zum Beispiel können Türen und Fenster mit speziellem Isolierband abgedichtet werden. Hinter den Heizkörpern können Isolierfolien angebracht werden, damit die Wärme nicht direkt ins Mauerwerk abgegeben wird und für den Raum genutzt wird. Auch das richtige Lüften ist für das Einsparen von Wärme sehr wichtig. So sollten die Fenster zum Beispiel nicht den ganzen Tag über angekippt werden. Ein Stoßlüften für einige Minuten mit weit geöffneten Fenstern und Türen ist ausreichend. Für diese Zeit, in der die Fenster und Türen geöffnet werden, kann der Thermostat der Heizung mit einer dicken Socke oder ähnlichem abgedeckt werden, damit ihm „vorgegaukelt“ wird, dass sich die Temperatur im Zimmer nicht verändert.

Als zweite Möglichkeit steht dem Verbraucher ein Wechsel des Gasanbieters zu. Denn die Erhöhung der Preise gibt dem Verbraucher das Recht, das außerordentliche Kündigungsrecht in Anspruch zu nehmen. Dies gilt im Übrigen auch dann, wenn der Vertrag mit dem momentanen Gasanbieter über einen bestimmten Zeitraum abgeschlossen wurde. Entsprechende Klauseln sind in den Verträgen verankert und können dort nachgelesen werden.

Wer seinen Gasanbieter wechseln möchte, kann dies natürlich recht schnell und unkompliziert tun. Doch sollten sich wechselwillige Verbraucher nicht einfach auf das erstbeste Angebot einlassen. Denn schließlich kann man beim Wechsel des Anbieters jede Menge Geld sparen. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die jedoch nicht vom Verbraucher selbst alle eigenständig beachtet werden können.

Wer wirklich den richtigen Tarif finden möchte, sollte einen Vergleichsrechner nutzen. Denn der Vergleichsrechner hilft beim Finden des richtigen Gastarifs, der zu den Ansprüchen und Wünschen des Verbrauchers passt. Vergleichsrechner sind im Internet in großer Anzahl zu finden. Dabei kann es sich um Vergleichsrechner handeln, die von den Gasanbietern selbst auf der eigenen Homepage zur Verfügung gestellt werden. Es gibt aber auch zahlreiche Vergleichsrechner von unabhängigen Dienstleistern im Internet, die beim Sparen und Vergleichen helfen möchten.

Egal, für welchen Vergleichsrechner man sich entscheidet, in jeden Rechner müssen bestimmte Daten eingetragen werden, um den richtigen Tarif finden zu können. Dazu gehören nicht etwa persönliche Daten, die schließlich dem Datenschutz unterliegen. Vielmehr müssen die Postleitzahl und der durchschnittliche, jährliche Verbrauch angegeben werden. Zusätzlich gibt es Vergleichsrechner, in denen zusätzliche Suchkriterien eingegeben werden können. Dazu gehören dann Daten wie Vorkasse, Biotarife und ähnliches. So wird es dem Verbraucher ermöglicht, genau den Tarif zu finden, der auf seine Ansprüche abgestimmt ist.

Die passenden Tarife werden nach Abschluss der Suche übersichtlich aufgelistet. An erster Stelle findet der Verbraucher den günstigsten Tarif. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass eventuelle Boni und Prämien bereits einbezogen wurden und der Tarif nach einem Jahr auch wieder teurer werden könnte, ohne dass sich der Verbrauchspreis für Gas verändern muss.

Vergleichsrechner

Die bekanntesten Gasanbieter

Jedem Verbraucher ist es selbst überlassen, von welchem Anbieter er sein Gas oder auch seinen Strom bezieht. Natürlich ist das Wechseln in heutigen Zeiten nicht nur besonders einfach und schnell möglich. Das Wechseln lohnt sich heute auch sehr. Denn durch den Wechsel vom alten zum neuen Gasanbieter können in manchen Fällen mehrere Hundert Euro pro Jahr eingespart werden. Da überlegt sich doch wohl jeder Verbraucher, ob es nicht besser ist, den Gasanbieter zu wechseln.

Als Verbraucher steht man dann jedoch nicht selten vor der großen Frage, zu welchem Gasanbieter man denn nun eigentlich wechseln sollte. Denn der günstigste Anbieter ist auch immer der beste. Manche günstigen Preise verbergen einen relativ schlechten Service hinter sich. Guter Service ist jedoch auch nicht kostenlos zu bekommen. Ein ausgewogenes Mittelmaß sollte gefunden werden. Dem Verbraucher ist es jedoch kaum möglich, hier ein Mittelmaß festzulegen. Denn die Daten, Werte und Preise, die einem solchen Vergleich zugrunde gelegt werden müssten, wären zu immens, als dass sie ein Verbraucher sammeln und vergleichen könnte. Aus diesem Grund unternahmen unabhängige Stellen verschiedene Studien und stellten somit die zehn besten Gasanbieter zusammen. Dazu gehören natürlich die bekanntesten Gasanbieter, die überregional und in den sechs größten Städten Deutschland auf Herz und Nieren getestet wurden. Die Testergebnisse wurden in drei Kategorien eingeteilt: im überregionalen Bereich in die Kategorien Service, Tarife und gesamt sowie Service, Tarife und gesamt pro getesteter Stadt.

Von aktuell 37 getesteten Gasanbietern wurden die zehn besten zusammengefasst. Im überregionalen Bereich konnte der Anbieter 123energie in der Kategorie „Gesamt“ den ersten Platz belegen. Trotz des nicht gerade überragenden Service konnte er überregional die besten Tarife bieten. Somit war ihm der Platz eins gewiss. Das Unternehmen goldgas belegt den zweiten Rang. Hier findet der Verbraucher einen durchschnittlich guten Service und interessante Tarife, die neben angenehmen Preisen auch Abwechslung bieten und sich somit auf verschiedene Ansprüche einstellen können. BILD Energie (XOOL) belegt den dritten Platz in der Studie. Die Tarife und der Service wurden bei diesem Anbieter etwas geringer eingestuft als bei goldgas. Trotzdem liegt der Anbieter BILD Energie noch weit über dem Durchschnitt.

Wenn man bei den überregionalen Anbietern nur den Service betrachtet, konnte das Unternehmen LichtBlick den ersten Rang belegen. Den schlechtesten Rang verdiente sich TelDaFax. Dies muss jedoch nicht bedeuten, dass man als Verbraucher bei diesem Anbieter im Regen stehen gelassen wird. Denn schließlich handelt es sich hier um Rang zehn von mittlerweile über 700 Anbietern. Würde man nur die Tarife bei diesem Vergleich beachten, dann würde auch hier das Unternehmen 123energie überregional das Treppchen bis ganz nach oben besteigen dürfen. Denn dieser Anbieter kann überregional mit den besten Tarifen aufwarten. Den schlechtesten Rang belegte hierbei das Unternehmen Naturstrom. Dies ist jedoch damit zu vereinbaren, dass hier vorrangig auf regenerative Bezugsquellen für Gas und Strom zurückgegriffen wird, was wiederum heutzutage mit noch etwas höheren Preisen zu Buche schlägt.

Wer allerdings den besten Tarif mit dem besten Service für sich persönlich herausfinden möchte, der sollte sich eines Vergleichsrechners aus dem Internet bedienen. Ein solcher Vergleichsrechner ist völlig kostenlos und findet im Handumdrehen den besten Tarif für die eigene Region.

Vergleichsrechner

Es gibt unzählige Tarife – worauf Sie achten sollten

Seit einigen Jahren ist neben dem Strommarkt nun auch der Gasmarkt geöffnet worden. Das hatte zur Folge, dass nicht mehr nur die Monopolisten ihre Produkte und Tarife an den Verbraucher bringen konnten. Auch kleinere Unternehmen können sich seit dieser Zeit auf dem offenen Gasmarkt aufhalten. Der Verbraucher profitiert davon auf ganzer Linie. Denn durch die Öffnung des Gasmarktes wurde mehr Wettbewerbsfähigkeit und mehr Konkurrenz geschaffen. Der Verbraucher kann also den für ihn günstigsten Anbieter auswählen.

Doch beim Wechsel des Anbieters ist einiges zu beachten. Nicht nur der Preis spielt eine wichtige Rolle. Bevor man sich überhaupt zum Wechseln entscheidet, sollte man die bisherigen Kosten überprüfen. Dafür kann man sich eines Vergleichsrechners bedienen, der kostenlos im Internet zur Verfügung gestellt wird. Hier kann man seinen jährlichen Durchschnittsverbrauch und die Postleitzahl eingeben. Anschließend werden die Gasanbieter aufgelistet, die vor Ort ihre Tarife zur Verfügung stellen. Auch der bisherige Gasanbieter wird in dieser Auflistung aufgeführt. Sollte es günstigere Anbieter geben, kann ein Wechsel durchaus lohnenswert und sinnvoll sein. Doch nicht nur der Preis ist ausschlaggebend. Günstige Anbieter sind nämlich nicht immer die besten. So kann ein günstiger Preis zum Beispiel auch einen schlechten Service oder schlechte Konditionen mit sich bringen. Aus diesem Grund ist beim Gasanbieter-Vergleich auf mehr als nur den Preis zu achten.

Wichtig sind vor allem auch die Konditionen des Vertrages. Gibt es beim gewünschten Tarif eine Mindestvertragslaufzeit? Die Mindestvertragslaufzeit bezieht sich auf den Zeitraum, über welchen der Vertrag geschlossen wird. Innerhalb dieses Zeitraumes kann der Vertrag nicht gekündigt werden, es sei denn, es ist ein außerordentliches Kündigungsrecht eingeräumt. Dann ist auch während der Mindestvertragslaufzeit eine Kündigung rechtens. Hierfür müssen dann jedoch bestimmte Kriterien erfüllt sein, wie zum Beispiel die Erhöhung der Verbrauchspreise. Die Mindestvertragslaufzeit sollte immer so kurz wie möglich gewählt werden. Viele Anbieter legen eine Mindestvertragslaufzeit von vier Wochen fest. Bei anderen Anbietern liegt die Vertragslaufzeit bei einem Jahr. Die Laufzeiten können also recht stark variieren.

Ebenso wichtig wie die Mindestvertragslaufzeit ist auch die Kündigungsfrist. Eine lange Kündigungsfrist bedeutet lange Wartezeiten auf die eventuell günstigere Gaslieferung. Bei einigen Anbietern ist die Kündigungsfrist auf vier Wochen festgelegt. Dies ist auch durchaus üblich. Andere Anbieter wiederum verlangen eine bis zu achtwöchige oder sogar dreimonatige Kündigungsfrist. Sowohl die Kündigungsfrist als auch die Mindestvertragslaufzeit sollten so kurz wie möglich gewählt werden.

Vorteilig für den Verbraucher sind Tarife, die mit einer Preisgarantie bzw. einer Preisfixierung verbunden sind. Was viele Verbraucher nicht wissen – es gibt einen Unterschied zwischen Preisgarantie und Preisfixierung. Dieser Unterschied liegt in der Art der Kosten. Die Preisgarantie betrifft den Gesamtpreis. Der Versorger garantiert also dafür, dass der Preis inklusive Steuern und Abgaben nicht erhöht wird. Sollten die Steuern oder Abgaben innerhalb des garantierten Zeitraumes ansteigen, so werden diese höheren Kosten vom Anbieter selbst getragen. Die Preisfixierung hingegeben bezieht sich nur auf den Energiekostenanteil bzw. auf die Nutzungsentgelte. Sollten also im festgesetzten Zeitraum die Steuern und Abgaben erhöht werden, müssen diese höheren Kosten vom Verbraucher getragen werden. Hierfür gilt dann auch kein Sonderkündigungsrecht. Eine Preisgarantie, die nach Möglichkeit recht lange gewährt wird, ist demnach vorzuziehen.

Tarife mit Vorauskasse sollten eher vermieden werden. Denn hierbei läuft der Verbraucher oftmals Gefahr, dass zu viel entrichtete Kosten nicht erstattet werden. Übersteigt der Verbrauch jedoch den bereits bezahlten Betrag, ist mit einer Nachzahlung zu rechnen, für die meist recht hohe Verbrauchspreise veranschlagt werden.

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Ein Wechsel des Anbieters ist einfach

In heutigen Zeiten ist es fast alltäglich, dass man sich über steigende Kosten ärgert. Dies betrifft natürlich auch immer wieder die Gaspreise. Wenn man sich gerade in einer Heizperiode an die erhöhten Preise gewöhnt hatte, werden für die neue Periode schon wieder höhere Preise veranschlagt. Doch kein Verbraucher muss sich damit zufriedengeben und die höheren Preise für Gas zahlen. Denn schließlich ist der Gasmarkt seit der Öffnung im Jahre 2006 recht groß und vielseitig. Dem Verbraucher steht es also frei, welchen Anbieter er wählt.

Viele Kunden schrecken jedoch oftmals vor einem Wechsel des Gasanbieters zurück. Sie vermuten umständliche Wechselverfahren und einen Ausfall der Gaslieferung. Doch eigentlich ist der Wechsel des Anbieters recht einfach. Auch die ständige Versorgung mit Gas wird während des Wechsels weiter gewährleistet. Diese Sorge ist also unbegründet und kann vergessen werden.

Die einzige Hürde, die ein Verbraucher bei einem Wechsel des Gasanbieters nehmen muss, ist der Vergleich. Denn schließlich sollte man nie den erstbesten Gasanbieter wählen, der ein gutes Angebot unterbreitet. Es können noch bessere Angebote auf dem Markt vorhanden sein, die auch besser auf die individuellen Ansprüche des Verbrauchers abgestimmt sind. Um diese nicht zu verpassen, sollte ein Vergleich durchgeführt werden, bevor man sich für einen bestimmten Anbieter entscheidet.

Ein Vergleich muss natürlich nicht auf eigene Faust vorgenommen werden. Hierfür bieten zahlreiche Vergleichs- und Tarifrechner, die kostenlos im Internet zu finden sind, ihre Dienste an. Um einen Vergleichs- oder Tarifrechner zu nutzen, muss einfach nur die Postleitzahl und der durchschnittliche Jahresverbrauch an Gas dort eingegeben werden. Manche Rechner bieten zusätzlich Auswahlmöglichkeiten, wie etwa Mindestvertragslaufzeiten, Tarife mit Vorkasse berücksichtigen und ähnliches. Anschließend werden die Gasanbieter mit den günstigsten Tarifen übersichtlich aufgelistet, die in der gewünschten Region ihre Gastarife zur Verfügung stellen. Aus dieser Übersicht sollte man jedoch auch nicht gleich den erstbesten Anbieter wählen. Denn nicht nur der Preis kann variieren. Auch die Konditionen für Verträge sind recht unterschiedlich.

Beim Vergleich der Gasanbieter kommt es auch auf die Vertragsbedingungen an. Dazu zählt zum Beispiel die Zahlweise, die monatlich, vierteljährlich oder auch jährlich vorgenommen werden kann. Manche Anbieter verlangen die Vorkasse, der Verbrauch muss also einen Pauschalbetrag im Voraus zahlen. Hiervon ist jedoch generell abzuraten, da oftmals zu viel entrichtete Gebühren nicht verrechnet werden zum Ende der Laufzeit. Auch die Laufzeit selbst, die Kündigungsfristen, verschiedene Boni und Prämien, die der Versorger anbietet, sollten beim Vergleich der Gasanbieter berücksichtigt werden.

Nachdem der Verbraucher anhand all dieser Aspekte den passenden Gasanbieter gefunden hat, der wirklich zu den persönlichen Ansprüchen passt und dabei auch einen guten Preis und guten Service bietet, kann der Wechsel schon in Angriff genommen werden. Für den Wechsel ist meist nicht mehr nötig, als per Mausklick die nötigen Unterlagen anzufordern. Viele Anbieter ermöglichen es sogar, den Wechsel komplett online durchzuführen. Um die Kündigung des Vertrages mit dem alten Anbieter muss sich der Verbraucher in der Regel nicht selbst kümmern. Dies übernimmt der neue Versorger. Der Wechsel kann also mit wenigen Mausklicks online durchgeführt werden. Ansonsten gilt es einfach nur, die zugesandten Unterlagen auszufüllen und an den neuen Anbieter zurückzuschicken.

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